Achslastberechnung LKW in Deutschland: Was Fahrer über Bedeutung, Achtlast Fahrzeugschein, Berechnung & Bußgelder wissen müssen

Ein häufiger Grund für Bußgelder im Schwerlastverkehr in Deutschland ist die Überschreitung der zulässigen Achslast. Das Problem: Auch wenn das zulässige Gesamtgewicht eingehalten wird, kann bereits eine einzelne überladene Achse zu Fahrverboten und Geldstrafen führen. Um das zu vermeiden, ist es wichtig, die Angaben im Fahrzeugschein zur Achslast richtig zu lesen, das Ladegewicht korrekt zu verteilen und die gesetzlichen Grenzwerte zu kennen. MT onroad liefert aktuelle Informationen zur Achslastberechnung LKW, inklusive Vorschriften, Rechenbeispiele und Kontrollempfehlungen für den Transportalltag.

Was ist Achslast  und warum ist sie so wichtig?

Die Achslast ist das Gewicht, das auf eine einzelne Achse eines LKW wirkt – einschließlich Eigengewicht, Ladung, Kraftstoff, Fahrer und ggf. Anbaugeräte. Die tatsächliche Achtlast wird statisch gemessen (also im Stand) über die Räder und ist ein entscheidender Faktor für die Verkehrssicherheit sowie den Schutz der Straßeninfrastruktur.

Wichtig zu wissen: Selbst bei Einhaltung des zulässigen Gesamtgewichts kann es durch ungleichmäßige Verteilung zu einer Überlastung einzelner Achsen kommen. Die reine Beachtung des Gesamtgewichts laut Fahrzeugschein reicht also nicht aus. Um die in der Transportdokumentation und -kontrolle verwendeten Begriffe eindeutig zu unterscheiden, gehen wir der Reihe nach vor:

  • Achslast – die Last, die auf eine bestimmte Achse wirkt. Sie hat sowohl technische als auch rechtliche Bedeutung und ist im Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I) unter dem Punkt „zulässige Achslast“ angegeben.
  • Stützlast – vertikale Last, die vom Anhänger über die Kupplung auf die Zugmaschine übertragen wird. Diese beeinflusst die tatsächliche Achslast der Hinterachse.
  • Radlast – Gewicht, das auf ein einzelnes Rad wirkt. Eine ungleichmäßige Beladung kann zu unterschiedlichen Radlasten auf derselben Achse führen.
  • Nutzlast – maximal zulässiges Ladegewicht ohne Berücksichtigung der Achsverteilung.
  • Gesamtmasse – das gesamte Gewicht des Fahrzeugs im beladenen Zustand (inkl. Fahrer, Ladung, Treibstoff etc.). Die Einhaltung dieser Masse bedeutet jedoch nicht automatisch eine korrekte Achslastverteilung.

Die Achslast bezeichnet das Gewicht, das auf eine einzelne Achse eines Fahrzeugs wirkt – ein zentraler Prüfwert bei Verkehrskontrollen in Deutschland. Auch wenn die Gesamtmasse des LKW korrekt ist und alle Unterlagen ordnungsgemäß vorliegen, kann eine Achslastüberschreitung bereits zu Bußgeldern und einem sofortigen Weiterfahrverbot führen. Deshalb reicht es nicht aus, nur das Gesamtgewicht zu kontrollieren – entscheidend ist die präzise Achslastberechnung beim LKW.

Wo finde ich die maximale zulässige Achslast im Fahrzeugschein?

Alle offiziellen Angaben zur Achslast eines LKW sind im Dokument „Zulassungsbescheinigung Teil I“ enthalten – dem deutschen Pendant zum klassischen Fahrzeugschein. Relevante Felder sind:

  • Punkt 7 – Technisch zulässige Achslast: Die maximal zulässige Belastung pro Achse gemäß Herstellerangabe. Jede Achse wird separat aufgeführt.
  • Punkt 8 – Zulässige Achslast im Zulassungsmitgliedstaat: Der gesetzliche Grenzwert für die Achslast, gültig im jeweiligen EU-Land.
  • Punkt L – Anzahl der Achsen: Gesamtanzahl der Achsen des Fahrzeugs.

Bei Fahrzeugen mit mehr als drei Achsen können zusätzliche Angaben im Bemerkungsfeld oder in einem Anhang zum Fahrzeugschein stehen. Für Sattelzüge und Anhänger ist zudem die Stützlast relevant, die separat vermerkt wird.

Es ist wichtig, zwischen zwei Begriffen zu unterscheiden:

  • Technisch zulässige Achslast: Der vom Fahrzeughersteller vorgegebene Maximalwert, der bei der Zulassung geprüft und im Fahrzeugschein dokumentiert wird.
  • Rechtlich zulässige Achslast: Der durch deutsches oder europäisches Verkehrsrecht festgelegte Höchstwert.

Solche Einschränkungen betreffen die zulässige Achslast in Deutschland und werden eingeführt, um den Straßenbelag zu schützen. In der Praxis ist dies besonders relevant für Lastkraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 38 bis 44 Tonnen, weil die LKW Achslast exakt ausgeglichen sein muss.

Bei einer Kontrolle durch das BAG vergleicht der Inspektor das Gewicht auf jeder einzelnen Achse mit den Angaben im Fahrzeugschein zur Achslast und mit den Werten aus den gesetzlichen Tabellen gemäß §34 StVZO.


Achslastberechnung LKW in Deutschland

Zulässige Achslasten für LKW in Deutschland laut §34 StVZO

Die gesetzlich zulässige Achslast in Deutschland ist in §34 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) geregelt. Das Dokument enthält die offiziellen Grenzwerte für Achslasten je nach Achsart, Anzahl der Räder, Achsabstand und Bauweise des Fahrzeugs.

Die zulässigen Werte gelten für Fahrzeuge mit Luftfederung (oder einer gleichwertigen Aufhängung) und Gummireifen. Diese Daten sind die Grundlage für die korrekte Achslastberechnung LKW und müssen bei jeder Beladung berücksichtigt werden.

Tabelle Achslasten LKW: Aktuelle Grenzwerte für 2025

Achstyp

Bedingung

Maximale Achslast

Einfache Achse

beliebig

10 t

Einfache Antriebsachse

mit Einzel- oder Zwillingsbereifung

11,5 t

Zweiachsgruppe (Anhänger/Zugmaschine)

Achsabstand < 1>

11,5 t

Zweiachsgruppe

Achsabstand 1,0 m bis < 1>

16 t

Zweiachsgruppe

Achsabstand 1,3 m bis < 1>

18 t

Zweiachsgruppe mit Antriebsachse (Zwillingsbereifung oder gleichwertige Aufhängung)

Achsabstand 1,0 m bis < 1>

19 t

Dreiachsgruppe

Abstand zwischen allen Achsen ≤ 1,3 m

21 t

Dreiachsgruppe

Abstand zwischen allen Achsen > 1,3 m, aber ≤ 1,4 m

24 t

Diese Werte gelten insgesamt für die jeweilige Achsgruppe. Wichtig: Auch wenn die Achslastberechnung LKW auf den ersten Blick korrekt ist, darf jede einzelne Achse innerhalb der Gruppe ihre technisch zulässige Achslast, wie sie im Fahrzeugschein angegeben ist, nicht überschreiten.

Nicht überall einheitlich: Regionale Achslastbeschränkungen trotz Richtlinie 96/53/EG

In Deutschland und anderen EU-Staaten gibt es zahlreiche Ausnahmen, bei denen die zulässige Achslast deutlich unter dem gesetzlich erlaubten Wert liegen kann – teilweise bei nur 10 Tonnen oder weniger. Typische Zonen mit Achslastbeschränkung sind:

1. Brücken und Überführungen – besonders ältere Bauwerke:

  • Leverkusener Brücke (A1, NRW) – Achslastbegrenzung auf 3,5 t pro Achse;
  • Brücke über die Bode (Quedlinburg, Sachsen-Anhalt);
  • Autobahnbrücke bei Worms (A61) – temporäre Begrenzungen während der Sanierung.

2. Historische Innenstädte mit sensibler Infrastruktur:

  • Altstadt Lübeck (UNESCO-Welterbe) – Gesamtgewichtsgrenze 7,5 t;
  • Brandenburger Tor Berlin;
  • Speicherstadt Hamburg;
  • Umweltzone Stuttgart-Zentrum.

In solchen Bereichen reicht oft schon das Einhalten der zulässigen Achslast im Fahrzeugschein nicht aus – entscheidend ist die tatsächliche Belastung pro Achse

3. Schutzzonen für Gewässer, in denen eine übermäßige Belastung technische Anlagen beeinträchtigen kann:

  • Wasserschutzgebiet Frankfurt Süd (Beschränkungen auf der A661 und der B3);
  • Wasserschutzzone Steinhuder Meer (Niedersachsen);
  • Wasserschutzgebiet München Nord — Zufahrt für LKW über 7,5 t verboten.

4. Wohngebiete mit begrenzter Traglast:

  • Wohngebiet Prenzlauer Berg in Berlin;
  • Südstadt Hannover;
  • Pasing in München.

5. Straßen mit temporären Einschränkungen;

6. Umweltzonen mit Mehrfachbegrenzung:

  • Umweltzone Stuttgart (Innenstadt и Zuffenhausen);
  • Umweltzone Köln (Innenstadt и Ehrenfeld);
  • Umweltzone Berlin — nicht nur Emissionsbeschränkungen, sondern auch Beschränkungen des LKW-Gesamtgewichts.

7. Vororte mit eingeschränktem Zugang für schwere Lkw (im Rahmen des LKW-Durchfahrtsverbots):

  • Durchfahrtsverbot in Oranienburg (Brandenburg);
  • Ortsstraßen bei Wiesbaden-Kloppenheim;
  • Freising bei der Einfahrt von der B301.

8. Straßen mit saisonal eingeschränkter Durchfahrtskapazität:

  • Waldwege im Schwarzwald (Baden-Württemberg);
  • Umgehungsstraßen bei landwirtschaftlichen Flächen in der Uckermark (Brandenburg);
  • Feldwege bei Passau (Bayern) – Sperrung im Frühjahr bei Schneeschmelze.

Alle diese lokalen Einschränkungen sind durch Verkehrszeichen mit Angabe der Achslast geregelt. Selbst wenn die Achslast laut Fahrzeugschein oder eine interne Achslastberechnung korrekt ist, kann ein Verstoß gegen lokale Regeln ein Bußgeld und Fahrverbot zur Folge haben. Die tatsächliche und zulässige Achslast sollten daher bei jeder Streckenplanung sorgfältig abgeglichen werden.

Zulässige Achslast in Europa: Besonderheiten bei der Achslastberechnung für LKW und Anhänger

Bei Sattelzugmaschinen mit Doppelbereifung und Luftfederung (z. B. auf der Antriebsachse) gelten erweiterte Grenzwerte. In diesen Fällen erlaubt die EU-Richtlinie 96/53/EG eine zulässige Achslast von bis zu 11,5 Tonnen – das ist die maximale Achslast pro Einzelachse für LKW gemäß europäischem Recht.

Für Anhänger mit starrer Achse und ohne aktive Lastverteilung gelten dagegen häufig strengere Beschränkungen. Wenn die Federung nicht der Kategorie Luftfederung oder einem gleichwertigen System entspricht, ist eine Achslast von maximal 10 Tonnen pro Einzelachse zulässig. Das betrifft insbesondere Achslasten der Anhänger, bei denen das Gewicht ungleichmäßig verteilt ist.

Ein wichtiger Faktor für die Achslastberechnung LKW ist außerdem der Achsabstand innerhalb einer Achsgruppe. Je größer der Abstand, desto höher darf die zulässige Achslast pro Achsgruppe sein:

  • Bei einem Abstand zwischen 1,3 m und 1,8 m zwischen zwei Achsen: bis zu 18 t für die Achsgruppe.
  • Bei einem Abstand über 1,8 m: bis zu 20 t für die Doppelachse.

Diese Werte sind Teil der offiziellen Achslasten Tabelle gemäß §34 StVZO (Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung). Die tatsächliche Achslast wird dabei nicht nur durch das Fahrzeuggewicht bestimmt, sondern auch durch dessen Verteilung auf die Achsen.

Achslast berechnen: Methoden, Beispiele und Sonderfälle

Die Achslastverteilung lässt sich zwar theoretisch per Hand berechnen, doch das liefert nur eine grobe Schätzung. Man unterteilt den Laderaum gedanklich in Sektionen, schätzt das Gewicht jeder Ladungseinheit und versucht zu beurteilen, wie viel Masse auf welche LKW-Achse wirkt.

In der Praxis kommen beim Beladen zunehmend Bordwiegesysteme oder Daten von Drucksensoren in der Luftfederung zum Einsatz, die die aktuelle Achslast anzeigen. Vor Fahrtantritt erfolgt die Kontrolle der Achslast insbesondere im internationalen Verkehr über stationäre oder mobile Achslastwaagen.

Beispiel 1. Szenario: Volllast, 44 Tonnen, Achsabstand 1,35 m

Nehmen wir an, wir haben einen Standard-Lastzug: einen dreiachsigen Sattelzug mit einem zweiachsigen Sattelauflieger. Das zulässige Gesamtgewicht laut Fahrzeugpapieren beträgt 44 t. Der hintere Fahrwerk des Anhängers hat einen Achsabstand von 1,35 m.

Gemäß der Tabelle aus §34 StVZO:

  • ist für eine solche zweiachsige Gruppe maximal 18 t zulässig;
  • für Einzelachsen – bis zu 11,5 t, wenn Doppelräder und Luftfederung vorhanden sind.

Gesamt:

  • Vorderachse des Sattelzuges – bis zu 7,5 t;
  • Antriebsachse – bis zu 11,5 t;
  • Achsen des Anhängers – maximal 18 t pro Paar.

Beispiel 2. Szenario: Gewichtsverlagerung nach teilweiser Entladung

Im ersten Lager entlud der Fahrer mehrere Paletten, die sich näher an der Mitte des Sattelaufliegers befanden. Danach hat sich ein Teil der Ladung näher an die Vorderachse verschoben. Dadurch hat sich die Belastung auf den vorderen Teil erhöht und auf den hinteren Teil verringert. Obwohl das Gesamtgewicht innerhalb der Norm geblieben ist, kann eine der Achsen (z. B. die Vorderachse des Zugfahrzeugs) den zulässigen Wert überschreiten.

Anhänger und Zugfahrzeuge mit Sonderzulassungen

  • Wechselbrücken: Solche Sattelzugmaschinen verfügen häufig über eine Luftfederung und Doppelbereifung, wodurch sie eine maximale Achslast von bis zu 11,5 t auf der Antriebsachse erreichen.
  • Tiefbett-Sattelzug: Wird für übergroße und schwere Ladungen verwendet. Aufgrund des vergrößerten Achsabstands ist eine Belastung von bis zu 19 t auf einem Mehrfachachsfahrwerk zulässig, wenn der Abstand mehr als 1,8 m beträgt.
  • Lange Lastzüge (Lang-Lkw, Mega-LKW): Modulare Kombinationen bis zu 25,25 m Länge und einem Gewicht von bis zu 44 t (innerhalb Deutschlands nach Absprache mit den Landesbehörden).
  • Tankwagen und Kipper mit verstärkter Federung: Je nach Zertifizierung ist eine Achslast von bis zu 10 t pro Achse zulässig, wenn keine Luftfederung vorhanden ist, und bis zu 11,5 t, wenn die Federung den Vorschriften entspricht.
  • Kurzachsige Anhänger mit eng beieinander liegenden Achsen: Bei einem Achsabstand von weniger als 1,3 m ist die Belastung pro Gruppe begrenzt – maximal 11 t auf zwei Achsen, auch wenn der Anhänger selbst leer ist.

Welche Strafe droht bei Überladung eines LKWs nach Achsen?

Eine Überladung des LKWs um mehr als 2 Prozent des tatsächlichen Gewichts oder der Achslast gilt als Verstoß und wird sowohl für den Fahrer als auch für den Fahrzeughalter mit Geldstrafen geahndet.

Gemäß Bußgeldkatalog und aktualisierten Daten für 2025:

Überschreitung des zulässigen Gewichts oder der zulässigen Achslast

Geldstrafe für den Fahrer

Geldstrafe für den Eigentümer

Punkte

2–5 %

30 €

35 €

0

5–10 %

80 €

140 €

1 Punkt

10–15 %

110 €

235 €

1 Punkt

15–20 %

140 €

285 €

1 Punkt

20–25 %

190 €

380 €

1 Punkt

25–30 %

285 €

425 €

1 Punkt

более 30 %

380 €

425 €

1 Punkt

Unter bussgeldrechner.org finden Sie einen Rechner, mit der Sie Ihr zu erwartendes Bußgeld ganz einfach und individuell ermitteln können.

Im Gegensatz zu PKWs gilt für den Güterverkehr eine Fehlertoleranz von nur 2 %, bei deren Überschreitung bereits Sanktionen verhängt werden. Dabei wird die Nulltoleranz bei der Achslastüberschreitung tatsächlich durch mobile Waagen kontrolliert. Es ist zu beachten, dass die Strafen für Verstöße gegen die Gesamtmasse und gegen die Einzelachslast gleich sind.

Was sind weitere Folgen der Nichteinhaltung der Abmessungs- und Gewichtsnormen?

  • Fahrverbot – bis zur Entladung oder Umverteilung der Ladung.
  • Stornierung der Fahrt oder zwangsweise Umverteilung der Ladung vor Ort.
  • Risiko der Ablehnung der Versicherung bei einem Verkehrsunfall, wenn die Zuladung überschritten wird.
  • Automatische Kontrolle bei der Einfahrt in Umweltzonen: Das Gerät liest das Gewicht und kann die Einfahrt sperren.
  • Zusätzliche Sanktionen bei systematischen Verstößen oder bei Unfällen mit Sach- oder Personenschäden.

FAQ

Ist es möglich, eine Sondergenehmigung für die Überschreitung der Achslast für einen Sonderfahrt zu erhalten?

Ja, in Ausnahmefällen (z. B. beim Transport von übergroßen Gütern, Baumaschinen oder bei militärischer Logistik) kann eine Sondergenehmigung von den lokalen Behörden oder dem BAMF erteilt werden. Darin sind die zulässigen Gewichtswerte, die Route und die Gültigkeitsdauer festgelegt. Ohne diese Genehmigung ist die Einfahrt in Ortschaften, auf Brücken und in Umweltzonen mit Überschreitung verboten.

Wie kann man eine Strafe wegen Achslastüberschreitung anfechten, wenn die Wiegedaten zweifelhaft sind?

Der Fahrer hat das Recht, eine erneute Wiegeprozedur zu beantragen und eine Kopie des Protokolls zu erhalten. Oft wird die Überladung mit mobilen Waagen festgestellt, wobei das Ergebnis von der Ebenheit der Oberfläche, dem Reifendruck und anderen Faktoren abhängt. Eine Anfechtung ist über einen Anwalt für Verkehrsrecht möglich, insbesondere wenn es sich um Bußgelder mit Punkten in Flensburg handelt.

Warum kann ein und dasselbe Zugfahrzeugmodell in verschiedenen EU-Ländern unterschiedliche zulässige Achslasten haben?

Jedes EU-Land legt seine eigenen gesetzlichen Grenzwerte fest, auch wenn die technischen Parameter identisch sind. In Deutschland beispielsweise kann in Wasserschutzgebieten eine strenge Beschränkung von 10 t pro Einzelachse gelten, während in Polen oder Tschechien 11,5 t zulässig sind. Daher wird der Wert der zulässigen Achslast immer nach den örtlichen Rechtsvorschriften festgelegt.

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